<aside> <img src="/icons/light-bulb_red.svg" alt="/icons/light-bulb_red.svg" width="40px" /> Vor dem Start... Zentrales Ziel dieser Studie war die Etablierung einer Roadmap, die Kommunen ein praktisches Tool an die Hand gibt, um eine Smart-City-Lösung zu entwickeln, die sowohl verstetigbar als auch übertragbar ist. Die Roadmap ist für diejenigen, die sich entschlossen haben, eine digitale Lösung im Smart-City-Kontext selbst zu entwickeln. Bevor die Kommune diese Entscheidung trifft, steht die Frage, ob eine Eigenentwicklung überhaupt notwendig ist, oder ob es bereits eine ähnliche Lösung gibt, auf die die Kommune zurückgreifen kann bzw. diese auf ihre Anforderungen anpassen kann. Die Kommune sollte sich zudem im Klaren sein, dass eine eigens entwickelte digitale Lösung eine Unternehmung und kein Projekt ist, das nach einer festgelegten (geförderten) Laufzeit endet. Für die Verstetigung und die Übertragung ist es daher wertvoll, Ressourcen zu bündeln und Synergien zu schaffen, indem die Lösung in enger Zusammenarbeit gemeinsam mit anderen Kommunen entwickelt und anschließend betrieben wird.

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Roadmap Skalierung PHASE 1 - Ideenfindung

Roadmap Skalierung PHASE 1 - Ideenfindung

In dieser ersten Phase geht es darum, für die einer Smart-City-Lösung zugrundeliegende innovative Idee zu definieren, wie diese eine konkrete kommunale Herausforderung adressiert oder ein Bedürfnis der zukünftigen Nutzerinnen und Nutzer erfüllt.

Ebenso ist dies eine Phase der kreativen Weiterentwicklung inspiriert durch ähnliche Anwendungen oder ein beharrliches Problem und die Anpassung der Idee an die kommunale Realität. Meist profitiert dieser Prozess von besonders innovativ und kreativ denkenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die deshalb von Beginn als treibende Kräfte unterstützt werden sollten, um mit Tatendrang kommende Entwicklungsphasen erfolgreich bewältigen zu können.

Um ein möglichst klares Entwicklungsumfeld zu schaffen ist es aber ebenso bedeutsam, den Wert der Smart City Lösung festzuhalten. Man spricht hier von einem sogenannten Proof of Value (Proof of Value), der zum einen die Entwicklerinnen und Entwickler anhält, ihre Lösung immer wieder auf ihren konkreten Wert für die Kommune hin zu prüfen und ihnen gleichzeitig ermöglicht, die Idee den notwendigen Stakeholdern gewinnbringend vorzustellen. Um dabei zu verstehen, wer die potenziellen Nutzerinnen und Nutzer der Lösung sind und was genau diesen helfen würde, hilft es zu diesem Entwicklungsschritt die potenziellen Zielgruppen durch Innovationsprozesse wie Hackathons einzubeziehen. Zudem lohnt sich der Blick in andere Kommunen, um sowohl die Verbesserung bestehender Lösungen als auch die Integration konkurrierender Lösungen in das Smart-City-Ökosystem zu fördern.

Ist der Proof of Value (PoV) in seiner ersten Iteration aufgestellt, gilt es die Weiterentwicklung der Idee auf ihre konzeptionelle Machbarkeit auszurichten, die sich mit einem Proof of Concept (Proof of Concept) nachweisen lässt. Ein solcher Proof-of-Concept (PoC) dient bei schneller technologischer Entwicklung und geringer Umsetzungserfahrung dazu, die Machbarkeit einer möglichen Umsetzung zu überprüfen und die Skalierbarkeit einer Innovation zu bewerten. Dazu ist es wichtig, die Potenziale einer Innovation und ihr mögliches Betreibermodell anhand der technischen Machbarkeit, der institutionellen Rahmenbedingungen, finanzieller Ressourcen und der Nutzerakzeptanz zu analysieren.

<aside> <img src="/icons/cursor-click_red.svg" alt="/icons/cursor-click_red.svg" width="40px" /> Für weitere Details, was in den Meilensteinen geleistet werden muss, woraus sie bestehen sowie für weitere zu berücksichtigende Erfolgskriterien für das erfolgreiche Absolvieren der Phase 1 Ideenfindung stöbern Sie gerne in den folgenden Einträgen. Jeder Eintrag lässt sich mit einem Klick auf den Titel öffnen.

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Meilensteine

<aside> <img src="/icons/skip-forward_red.svg" alt="/icons/skip-forward_red.svg" width="40px" /> In der nachfolgenden Tabellenansicht finden Sie die wichtigsten Meilensteine der Phase 1 Ideenfindung und eine jeweilige Kurzbeschreibung. Zur Orientierung hilft zudem eine Einordnung, ob es sich bei dem jeweiligen Meilenstein vornehmlich um einen organisatorischen, finanziellen, wirtschaftlichen oder technischen Aspekt handelt. Eine ausführlichere Beschreibung des Meilensteins, mit ihm verbundene Kriterien sowie weitere Informationen finden sich in den ausgeklappten Einträgen, die sich per Klick auf den Titel öffnen lassen.

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Ideenfindung - Meilensteine

Weitere Kriterien

<aside> <img src="/icons/checkmark_red.svg" alt="/icons/checkmark_red.svg" width="40px" /> Zusätzlich zu den bereits genannten Meilensteinen sollten weitere Kriterien in der Ideenfindungsphase berücksichtigt werden, um einen soliden Grundstein für die Entwicklung einer digitalen Lösung zu legen. Diese finden Sie in nachfolgender Tabelle.

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Ideenfindung - Kriterien

Good Practice

<aside> <img src="/icons/thumbs-up_red.svg" alt="/icons/thumbs-up_red.svg" width="40px" /> Hier finden Sie ausgewählte Beispiele, die exemplarisch aufzeigen, wie einige der Kriterien aus dieser Phase in der Praxis aussehen können.

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